Kantonalverband Solothurner Schützenveteranen  
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                                                             über uns

Erste Ideen, einen Solothurner Kantonalverband zu gründen, bestanden bereits 1910, versandeten aber dann bis nach dem ersten Weltkrieg. 1921 fanden sich 13 ältere Schützen an der Gründungs- versammlung. Das Protokoll hebt speziell hervor, dass der Grenchner Baumeister Felix Jeker sich dort lebhaft gegen die irrtümlich verbreitete Nachricht wehrte, er sei verstorben. An der ersten General-versammlung ein Jahr später gab der neu ernannte Kantonalpräsident  das Versprechen ab, "... dass auch die Solothurner Schützenveteranen entschlossen gegen die vaterlandslosen Kommunisten zum Kampf antreten werden(!), um die innere und äussere Sicherheit unseres Vaterlandes sichern zu helfen..."
Besonders straff wurden in den Sechzigerjahren die Eintretenskriterien in den Verband festgelegt. Aufnahme fand nur, wer das sechzigste Altersjahr erreicht, das fünfundsechzigste jedoch noch nicht überschritten hatte. 1970 wurden nach dem fünfundsechzigsten Altersjahr eintretende Veteranen dann allerdings "nachgemustert".
Wie in anderen grossen Kantonalverbänden entstanden im Verlaufe der Jahre auch im Kanton Solothurn Unterverbände, die Amtei- und Bezirksschützen-Veteranenvereinigungen Lebern, Bucheggberg, Wasseramt, Thal, Gäu, Olten-Gösgen, Leimental, Thierstein. Sie führen eigene Schiessen und auch Generalversammlungen durch. Die Schiessen des Schweizerischen Verbandes werden jedoch vom Kantonalverband organisiert. Die Region Dorneck ernennt einen Obmann als Verbindung zum Kantonalvorstand. Recht spät, 1988, trat mit Elsa Buser die erste Frau in den Verband.
Treffend schildert der Kantonalpräsident Albert Saladin den Wandel des Veteranenwesens in seinem Kanton, der sich auch in anderen Verbänden abzeichnet: "...in den Gründerjahren verlor die primäre Zielsetzung des Verbandes - die Erhaltung der Wehrkraft und die Förderung des Ausserdienstlichen Schiesswesens - sicher nicht an Bedeutung. In der Neuzeit erst beansprucht der Wettkampfsport und das friedliche Sich-Messen unter Gleichgesinnten den Vorrang. Nichts ist so beständig wie der Wandel...
"

(aus der Jubiläumsschrift 100 Jahre VSSV "Uns zur Freude - der Jugend zum Vorbild" erschienen im Jahr 2004)
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  aktualisiert am: 05.09.2018